DGH-News Nr. 7 / Extra

Große Zustimmung auf der Mitgliederversammlung
Realisierung des integrativen Dorfgemeinschaftshauses im ehemaligen Netto-Gebäude kann jetzt starten

Bereits zweieinhalb Jahre nach Gründung konnte der frisch wiedergewählte erste Vorsitzende Thomas Behr den Antrag auf Realisierung unseres ehrgeizigen Projekts auf der Mitgliederver­sammlung stellen – und bekam dafür fast 90 Prozent Zustimmung der immerhin über 90 an­wesenden Mitglieder! „Ein toller Rückhalt unserer Mitglieder. Auf dieser Basis können wir nun mit gutem Gewissen für das Objekt Netto-Markt die notwenigen Zuschuss- und Förderanträge stellen und die Verträge mit allen Beteiligten vorbereiten und möglichst bald abschließen“, fasst Thomas Behr diesen Meilenstein der Vereinsgeschichte zusammen.

Rechenschaftsberichte und Neuwahlen

Auf der dritten Mitgliederversammlung am 14. Januar 2016 hatten Thomas Behr (erster Vorsit­zen­der) und Klaus Koberstein-Schwarz (Kassenwart) zunächst ihre Berichte vorgestellt. Nach der Entlastung des alten Vorstands führte Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Warnecke durch die Neuwahlen einiger Mitglieder des Vorstands. Zur Wahl standen insgesamt sechs Positionen. Alle bisherigen Amtsinhaber wurden einstimmig wiedergewählt: Thomas Behr als erster Vorsitzen­der, Jan Pauly als Schriftführer, Britta Schwarze, Bernd Keitel und Dr. Lothar Fuchs als Beisitzer sowie Renate Grube als erste Kassenprüferin.

Vorstandsteam stellt Netto-Gebäude als einzig möglichen Standort für ein DGH vor

Was in der Tagesordnung schlicht mit „Ausblick auf die Zukunft“ betitelt war, hielt die meisten Informationen für die Mitglieder bereit. Zunächst skizzierte Thomas Behr, welche öffentlichen Aktionen der Dorfgemeinschaftsverein für 2016 plant. Das beginnt beim Maifest und endet bei der Seniorenweihnachtsfeier. Und als letzter Punkt stand „Realisierung des Dorfgemeinschafts­hauses“ auf Thomas Behrs Präsentationsfolie. Er betonte jedoch, dass das mit Abstand der wich­tigste Punkt auf der To-do-Liste des Vereins sei.

An dieser Stelle übernahm Dr. Lothar Fuchs und zeigte, mit welchen möglichen Objekten sich Vor­stand und Bau-Ausschuss seit der letzten Mitgliederversammlung dezidiert beschäftigt hatten. Das waren das Bonhoeffer-Haus, die Mensing‘sche Scheune in zwei Varianten, der ehe­malige Netto-Markt sowie ein Neubauprojekt. Lothar Fuchs stellte die Projekte einzeln vor und zeigte auf, welche Vor- und Nachteile jedes davon hat. Fazit: Von allen Objekten eignet sich aus Sicht des Vorstands einzig das Netto-Gebäude. Zu diesem Objekt wurden dezidierte mögliche Pläne für den Umbau gezeigt. Begleitend stellte Christian Mainka die finanzielle Seite vor und erläuterte anhand einiger Folien, welche Kosten für Erwerb und Umbau entstehen, welche mög­lichen Fördermittel fließen könnten und wie die weitere Finanzierung geplant ist. Thomas Behr informierte abschlie­ßend über den vom Vorstand erarbeiteten zeitlichen und organisatorischen Ablauf für die Reali­sierung.

Mitglieder diskutieren durchaus kontrovers über das Vorhaben

Es folgte eine rege Diskussion mit vielen Detailfragen nicht nur zum favorisierten Objekt. Kritisch beleuchtet wurde von den Anwesenden die Tatsache, dass beim favorisierten Netto-Gebäude keinerlei Außennutzung – weder im angrenzenden Gartengrundstück noch seitlich für einen gast­ronomischen Außenbereich – möglich ist. „Das ist uns sehr bewusst“, konstatierte Behr. „Wir haben in unseren Gesprächen mit der verkaufenden Erbengemeinschaft genau auf diese Punkte gepocht, aber wir haben auf Granit gebissen. Das ist sehr schade! Doch wir werden niemals ein Objekt finden, das alle Punkte zu 100 Prozent erfüllt. Auch bei der Mensing’schen Scheue gäbe es keinen nutzbaren Außenbereich und selbst bei einem Neubauprojekt ist nicht sicher, dass man den Außenbereich auch unbegrenzt nutzen kann. An irgendeiner Stelle werden wir immer einen Kompromiss eingehen müssen“. Lothar Fuchs ergänzte, dass auch die Bautruppe bereits an Lösungen und Ideen arbeite, im Gebäude einen Bereich einzurichten, der als Spiel-Raum für Kinder während Veranstaltungen genutzt werden kann.

Fast 90 Prozent sind für die vorgeschlagene Realisierung des DGH im Nettogebäude

Als keine weiteren Fragen gestellt wurden, präsentierte der Vorstand die beiden Beschlussvor­schläge, mit denen die Mitgliederversammlung den Vorstand für das geplante weitere Vorgehen ermächtigt. Diese wurden vom zweiten Vorsitzenden Rainer Hahne noch einmal erläutert. Der Beschlussvorschlag 1, mit dem die Versammlung sich über das Objekt Netto-Markt entschied, erzielte eine hohe Zustimmung (78 dafür, 10 dagegen und 5 Enthaltungen). Auch der zweite Be­schluss, der den Vorstand ermächtigt, den Umbau zu organisieren und alle dafür erforderlichen Schritte einzuleiten, ebenfalls (80 Ja, 6 Nein, 7 Enthaltungen).

„Diese hohe Zustimmung stärkt uns den Rücken für alle Aufgaben, die jetzt auf uns  zukom­men“, resümierte Thomas Behr im Namen aller Mitglieder des Vorstands und der nun immer stärker geforderten Arbeitskreise und Ausschüsse.

Herzliche Grüße

Der Vorstand des Dorfgemeinschaftsvereins Bredenbeck e.V.

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